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Hier einige Eindrücke aus dem Inneren der Mühle
und ihrem Umfeld: Eine Kurzchronik, zusammengetragen von Hans-Richard Buthmann
Das jetzt noch vorhandene Herrenhaus, erbaut 1631, steht auf der sogenannten Insel. Sie befindet sich einige hundert Meter östlich von der Mühle.
Die Wassermühle an der Wieste hat ein unterschlächtiges Wasserrad, was bedeutet, dass das Wasser von unten gegen die Schaufeln des Wasserrades geleitet wird. Wird dagegen das Wasser von oben als "Fallwasser" auf die Schaufeln geleitet, spricht man von einer oberschlächtigen Wassermühle. Im Jahre 1866 wurde eine Dampfmaschine aufgestellt. Bis zum Jahre 1920 war an dem Mühlengebäude zusätzlich noch ein Sagewerk angebaut, dieses wurde dann abgerissen. Mit der Kraft des Wiestewassers wurde das Mühlrad und das Sägegatter angetrieben.
Im Jahre 1950 wurde der Mühlbetrieb aufgegeben. Die Planung der Wiederherrichtung der Mühle begann im Jahre 1986 unter der Führung von Müllermeister Gerhard Brettmann und der Mithilfe vieler Stuckenborsteler Bürger.
Im Jahre 1989 wurde das Mühlengebäude von der Gemeinde Sottrum käuflich erworben. Am 26. März wurde in Stuckenborstel der "Förderkreis Wassermühle Stuckenborstel" gegründet. Nach der Restaurierung der Wassermühle in Stuckenborstel wurde diese am 23. Mai 1994 feierlich eingeweiht und zur Nutzung dem "Förderkreis Wassermühle Stuckenborstel", der eine Abteilung im Heimatverein Sottrum ist, übergeben. Abschließend sei noch angemerkt, dass die Mühle in Stuckenborstel die einzig erhaltene Wassermühle von ehemals fünf Wassermühlen an der Wieste ist. Die anderen vier Wassermühlen standen in Mulmshorn, Clüversborstel, Sottrum und Barkhof.
Weitere Informationen zum Thema Mühlen Deutsche
Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung e.V.
Förderkreis Wassermühle Stuckenborstel |
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